Im Zuge der Gesamtsanierung des Gymnasiums Dresden Cotta (erbaut unter Hans Erlwein 1909-1911) sollten die erhaltenen historischen Terrakotta- und Keramikelemente restauriert werden. Ein Teil der Elemente war während der Sanierungsvorbereitung ausgebaut und geborgen worden, wie z. B. das sogenannte "Erlweinzeichen", das der Architekt Hans Erlwein als Signatur an vielen seiner Gebäude einbauen lassen hat. Die Aufgabenstellung beinhaltete die Restaurierung und den Wiedereinbau des Erlweinzeichens an der Fassade, sowie die Restaurierung und den Wiedereinbau von historischen Fensterbänken aus Keramikfliesen in den Fluren und Klassenzimmern der Schule, die Restaurierung eines historischen Wandbrunnens im Sekretariat sowie die Reinigung und restauratorische Bearbeitung von zwei neuzeitlichen Wandreliefs aus Keramik. Das Erlweinzeichen wurde nach dem Ausbau auf der Gebäuderückseite zunächst gereinigt und Reste der Fassadenziegel aus der Rücklage mechanisch entfernt. Die Fehlstellen wurden mit einem Terrakotta-Ersatzmaterial entsprechend der historischen Formgebung ergänzt und retuschiert. Das restaurierte Erlweinzeichen wurde in der Hauptfassade neben dem Schuleingang wieder eingebaut und somit vor Ort erhalten.





